Das Arbeitsguthaben System ist die Lösung der Arbeitslosigkeit und Armut. Vielen Lösungen bekämpfen nur die Auswirkungen der Arbeitslosigkeit, jedoch nicht die eigentliche Ursache.

www.Arbeitslosigkeit-besiegen.de

Der Kapitalismus braucht einerseits den Konsum der breiten Masse, verhindert aber andererseits die Teilhabe der breiten Masse am Profit.

 
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Die Lösung der Arbeitslosigkeit

Unsere Wirtschaft läuft nicht mehr rund. Immer öfter zeigen sich Widersprüche.

  • Wir haben immer mehr Arbeitslose und sollen trotzdem immer länger arbeiten bis wir in Rente gehen können.
  • Wir sind immer effizienter und können mit sowenig Aufwand wie noch nie, etwas herstellen. Trotzdem gibt es bei uns immer mehr arme Leute.
  • Trotz massiver Vergrößerung der Geldmenge, haben die meisten Konsumenten und Unternehmen immer weniger Geld zur Verfügung.


Müssen wir diese Probleme und Zukunftsaussichten als naturgegeben akzeptieren, oder gibt es ein Lösung ?

Arbeitslosigkeit lässt sich generell in verschiedene Arten aufteilen.

  • konjunkturelle Arbeitslosigkeit
  • strukturelle Arbeitslosigkeit
  • organisatorische Arbeitslosigkeit
  • kapitalismusbedingte Arbeitslosigkeit

Dabei ist jedoch die kapitalismusbedingte, sowie die strukturelle Arbeitslosigkeit das Hauptproblem der weltweiten Arbeitslosigkeit. Die strukturelle Arbeitslosigkeit tritt bei einem Exportdefizit der Länder und Staaten in Erscheinung. Da die kapitalismusbedingte Arbeitslosigkeit jedoch mit der Ausweitung der Geldmenge/Schulden immer weiter wächst, entwickelt sie sich zu einem immer größer werdenden Problem. Sie wird in Zukunft noch viel mehr Schaden in den Volkswirtschaften anrichten, da die Geldmenge M3 langfristig allein im Euroraum um ca. 8,2% im Jahr wächst. 8,2% Wachstum der Geldmenge bedeuten aber auch, das jährlich 8,2% mehr Geld vorhanden ist, und dafür Zinsen bezahlt werden müssen. Da unsere Wirtschaft aber nicht entsprechend wächst, steigen die Belastungen immer stärker an, der Wohlstand sinkt immer weiter ab.

Wie entsteht die konjunkturelle Arbeitslosigkeit ?

Konjunkturbedingte Arbeitslosigkeit ist das Ergebnis von Krisen und übersteigerte Wachstumserwartungen. So führte der übersteigerte Immobilienbau in Spanien zuerst zum Wirtschaftsaufschwung, und danach direkt in den Abschwung.

Wie entsteht die strukturelle Arbeitslosigkeit ?

In wirtschaftlich schwachen Gebieten wird mehr importiert als exportiert, daher fließt Geld aus der Region ab, und so fließt nicht mehr genügend Geld in die vorhandenen Arbeitsplätze. Arbeitsplätze werden abgebaut.

Wie entsteht die organisatorische Arbeitslosigkeit ?

Bei der organisatorische Arbeitslosigkeit ist der Arbeitsmarkt kein umfassend transparenter Markt, Angebot und Nachfrage kommen nicht unbedingt zusammen, entweder wegen fehlender Informationen oder mangelnde Flexibilität oder Mobilität.

Wie entsteht die kapitalismusbedingte Arbeitslosigkeit ?

Die kapitalismusbedingte Arbeitslosigkeit ist systembedingt und hat ihre Ursache in der Wertaufbewahrungsfunktion unseres Geldes. Die Wertaufbewahrungsfunktion des Geldes führt dazu dass, das Geld nicht unmittelbar sondern u.U. stark verzögert wieder ausgegeben (verkonsumiert) wird. Die kapitalismusbedingte Arbeitslosigkeit ist die Hauptursache der Arbeitslosigkeit. Wenn wir die Arbeitslosigkeit besiegen möchten, müssen wir hier ansetzen. Denn hier liegt der Hauptgrund verborgen. Das Problem der Arbeitslosigkeit als auch der Staatsverschuldung liegt im stetigen Geldabfluss aus der Realwirtschaft. Das Geld das Sie ausgeben fließt nur teilweise (also nicht vollständig) oder sehr langsam an die Hersteller in Ihre Region zurück. Daher fehlt Ihrem Arbeitgeber und Ihnen das Geld für den Konsum und so fließt nicht mehr genügend Geld in die vorhandenen Arbeitsplätze. Arbeitsplätze werden abgebaut. Selbst der massive Exportüberschuss Deutschlands reicht nicht aus, den Geldabfluss auszugleichen und den Wohlstand aufrecht zu halten.

  • Fondsgesellschaften legen nicht alles Geld in der Realwirtschaft an, so sitzt z.B. die Vermögensverwaltung von Blackrock auf „auf Billionen Cash“ (10/2011) und beschert damit ca. 35 Millionen Menschen ein Jahr Arbeitslosigkeit.
  • Wird Geld in den Zentralbanken zur Währungsstabilisierung gehortet, wie dies z.B. in China, Europa und Afrika der Fall ist, so fließt zu wenig Geld in die eigene Industrie zurück. Allein China hat 2,85 Billionen Dollar (Stand 2011), also 2 850 000 000 000 Dollar angesammelt, und somit ca. 50-100 Millionen Menschen ein Jahr Arbeitslosigkeit beschert.
  • Noch schlimmer sieht es mit der Geldanlage in Derivaten aus, hier ist eine Summe von ca. 684 Billionen Dollar (Stand 2009), also unvorstellbare 684 000 000 000 000 Dollar angelegt. Das entspricht etwa der 10 fachen Jahresproduktion der ganzen Welt. Ist das Geld erst einmal in Derivaten angelegt so fließt es aufgrund der attraktiven Gewinne kaum noch in die Realwirtschaft (also zu den Unternehmen und den Arbeitern) zurück. Damit ist dies der größte Arbeitsplatzkiller.

Infos dazu gibt es auf der „Links“-Seite.


Leider ist es unrealistisch, weltweit die Spekulationen mit Derivaten und das horten von Geld in den Banken, Kapitalgesellschaften, Zentralbanken usw. zu verbieten. Daher müssen wir einen anderen Weg gehen. Doch es gibt eine Möglichkeit die Hauptursachen der Arbeitslosigkeit, die strukturelle als auch die kapitalismusbedingte Arbeitslosigkeit gleichzeitig anzugehen. Ganz nebenbei schließen sich mit diesem Ansatz die Schere zwischen Arm und Reich und ermöglicht so eine stabile Finanzwirtschaft. Denn die kapitalismusbedingte Arbeitslosigkeit ist nur eine andere Seite der immer größer werdenden Geld und Schuldenmenge.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist es so, dass Sie bei jedem Einkauf die Arbeitsplätze anderer Menschen irgendwo auf der Welt unterstützen. Das Geld, das für den Erhalt Ihres Arbeitsplatzes notwendig ist, fließt jedoch nicht vollständig oder nur sehr langsam zu den Herstellern in Ihre Region zurück. Über das nachfolgend beschriebene Arbeitsguthaben-System wird sichergestellt, dass das Geld nicht gehortet, sondern wieder vollständig in Ihre Region zurückfließt und so Ihren Arbeitsplatz sichert.


Einführung in das Arbeitsguthaben-System

Für das Verständnis des Arbeitsguthaben-Systems ist es wichtig zu erkennen, daß die Konsumenten die heimlichen Arbeitgeber sind! Ohne die Konsumenten könnte kein Arbeitgeber etwas produzieren, verkaufen und einen Gewinn daraus erzielen. Also haben wir Konsumenten es in der Hand wo Arbeitsplätze unterstützt, neu entstehen, abgebaut oder verlagert werden. Wir haben die Macht für Veränderungen.

Weiterhin brauchen wir ein System das den Geld-Kreislauf in der Realwirtschaft in Schwung hält und nicht abwürgt. Jeder der Geld ausgibt und so den Kreislauf in der Realwirtschaft ankurbelt, muss wieder das ausgegebene Geld erarbeiten können.

Fordern wir die Teilhabe doch einfach beim Einkauf ein. Also fordern wir, daß wir mit jedem Einkauf für den Betrag den wir für den Konsum ausgegeben haben, auch wieder arbeiten dürfen.


Es reicht nicht aus, an die Vernunft der Konsumenten, Unternehmen und Politiker zu appellieren, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten.

Wir brauchen daher ein System welches die Konsumenten, wie auch die Arbeitgeber, die Arbeitsplätze unterstützen und die Realwirtschaft in Schwung halten, belohnt.

Die Konsumenten, die Arbeitsplätze über ihren Einkauf unterstützen, müssen auch direkt davon profitieren können. Diejenigen Konsumenten die zur Arbeitsplatzsicherung beitragen, sollten selbst den Arbeitsplatz gesichert bekommen.

Daher ist das Arbeitsguthaben-System ein Bonussystem, ähnlich wie die bekannten Systeme Payback, HappyPoints und Webmiles. Aber statt Punkte und Prämien, gibt es bei jedem Einkauf einen Bonus in Form eines Arbeitsguthaben.

Über das Arbeitsguthaben erhalten Sie dabei ihr Anrecht auf Arbeit und einen Arbeitsplatz. Wie das genau funktioniert erfahren Sie auf dieser Seite.

Das Arbeitsguthaben darf jedoch nicht mit Geld verwechselt werden, es dient zur Arbeitsplatzregulierung und ist kein Zahlungsmittel.

Für den Arbeitgeber bedeutet die Einführung des Arbeitsguthaben-Systems neben dem außergewöhnlichen positiven Bild „Wir sichern die Arbeitsplätze unserer Kunden“ auch eine Umsatzsteigerung und gleichzeitig Sicherung seines eigenen Betriebs. Denn seine Produkte sind ungleich attraktiver. So kann mit einem einfachen Einkauf seiner Produkte der eigene Arbeitsplatz des Konsumenten gesichert werden.


Wie funktioniert das Arbeitsguthaben-System ?

  • Das Arbeitsguthaben-System funktioniert wie ein Bonussystem. Werden Artikel oder Dienstleistungen gekauft, so gibt es dafür einen Bonus in Form eines Arbeitsguthaben. Das Arbeitsguthaben entspricht dem für die Herstellung aufgewendeten Arbeitslohn eines Produktes oder Dienstleistung.
  • Bei jedem Einkauf wird das Arbeitsguthaben über eine Bonuskarte (ähnlich wie z.B. der Payback Karte) automatisch auf das Arbeitsguthaben-Konto überwiesen.
  • Statt „Bonuspunkte“ wird das Arbeitsguthaben in der Einheit der jeweiligen Landeswährung geführt (z.B. in Euro) und zusätzlich mit dem Produktionsort gekennzeichnet. Das Arbeitsguthaben ist eigenständig und unabhängig vom Geld. Mit einem Arbeitsguthaben kann keine Ware gekauft werden, es dient nur zur Regulierung von Arbeitsplätzen.
  • Ein Artikel ist zusätzlich zum Preis noch mit dem Arbeitsguthaben und dem Produktionsort ausgezeichnet. Diese Auszeichnung kann der Hersteller direkt bei der Produktion an den Waren anbringen.
Preis 5,60 Euro

Arbeitsguthaben 5,70 Euro
Arbeitsort D50672 Köln
  • Das Arbeitsguthaben bekommt der Hersteller von seinen Arbeitern. Dazu bucht der Arbeitgeber bei der Lohnauszahlung, Arbeitsguthaben in selber Höhe wie der ausbezahlte Lohn, von den Arbeitsguthaben-Konten der Arbeitnehmer ab.
  • Nun gibt der Hersteller dieses Arbeitsguthaben als Bonus auf seinen Produkten wieder an die Konsumenten seiner Produkte zurück.
  • Um den Kreislauf des Arbeitsguthabens starten zu können, bekommt jeder Arbeitnehmer, einmalig eine größeres Startguthaben auf sein Arbeitsguthaben-Konto einbezahlt.

Es entsteht jetzt folgender Kreislauf

  • Bei jedem Einkauf bekommt der Arbeitnehmer automatisch als Bonus, Arbeitsguthaben für den Kauf von Waren und Dienstleistungen auf sein Arbeitsguthaben-Konto eingezahlt.
  • So füllt sich das Arbeitsguthaben auf seinem Arbeitsguthaben-Konto nach und nach auf.
  • Jeden Monat bucht der Arbeitgeber „Arbeitsguthaben“, in Höhe des Lohnes, vom Arbeitsguthaben-Konto des Arbeitnehmers wieder ab.
  • Mit dem erhaltenen Lohn kauft der Arbeitnehmer wieder ein und füllt so das Arbeitsguthaben wieder auf. Das Spiel beginnt wieder von vorne.

Was verändert sich dadurch ?

Um einen möglichst hohen Bonus in Form von Arbeitsguthaben zu erhalten, wählt der Kunde nur noch Produkte aus, bei denen das Arbeitsguthaben so groß wie der Einkaufspreis ist.

Um eine hohes Arbeitsguthaben herauszugeben zu können, müssen die Hersteller ihre Gewinne in die Realwirtschaft statt in die Finanzindustrie investieren. Somit fließt das Geld letztendlich wieder vollständig in Arbeitsplätze zurück und der Kreislauf des Geldes ist geschlossen.

Die zur Zeit immer weiter aufgehende Schere zwischen Arm und Reich wird wieder geschlossen, da kein Geld mehr in die Finanzindustrie gepumpt wird, und so die immer größer werdende Anlagesummen und Gewinne wieder reduziert werden. Dadurch dass, das Geld wieder in der Realwirtschaft investiert wird, steigen die Löhne und der Wohlstand kehrt zurück.

Für jeden steht jetzt ein Arbeitsplatz zur Verfügung. Dabei muss jeder nur noch soviel arbeiten wie er konsumiert. Unsere Arbeitszeit würde sich dabei insgesamt reduzieren, jeder hätte mehr Freizeit.

Ähnlich wie eine Regionalwährung (aber ohne deren Probleme) sorgt das Arbeitsguthaben System für einen optimalen Geldfluß. Siehe Seite "Hintergrund"

Somit ist der Kreislauf in der Realwirtschaft geschlossen, jetzt fließt exakt die Menge an Geld in die Arbeitsplätze wie über den Konsum ausgegeben wurde, da ja das Geld in der Realwirtschaft verbleibt. Damit ist das Angebot und die Nachfrage von Arbeitsplätzen im Gleichgewicht. Für jeden steht jetzt ein Arbeitsplatz zur Verfügung. Dabei muss jeder nur noch soviel arbeiten wie er konsumiert. Unsere Arbeitszeit würde sich dabei insgesamt reduzieren, jeder hätte mehr Freizeit.

Über diesen Mechanismus ist es möglich, selbst in der Globalen Weltwirtschaft die Arbeitslosigkeit anzugehen. Denn diejenigen die mitmachen, ob Arbeitnehmer oder Unternehmen, erleben einen stetig steigenden Wohlstand und sind dabei gut gegen Krisen aufgestellt, da ihr Wirtschaftskreislauf in Schwung bleibt.

Durch die entstandenen Arbeitsplätze kann ein Großteil der Subventionen stark reduziert oder eingespart werden. Das sind in Deutschland ca. 150 Milliarden Euro pro Jahr ( sie stecken in: direkte Subventionen, ALG I, ALG II, Kurzarbeit, etc. ). Mit dem eingesparten Geld können die Steuern stark gesenkt und gleichzeitig kann die Staatsverschuldung abgebaut werden, ohne daß wir dazu unser Sozialsystem abbauen.

Produktivitätssteigerungen in der Industrie führen dann automatisch zu mehr Wohlstand. Entweder werden die Produkte ständig besser bei gleichen Kosten (es wird noch genau soviel Arbeitszeit benötigt) oder sie werden billiger und die Allgemeinheit hat dadurch wieder mehr Geld, das nun in andere höherwertige Produkte (es entstehen neue Arbeitsplätze) oder in die eigene Freizeit (es entstehen ebenfalls neue Arbeitsplätze) fließt.


Wie werden Zulieferbetriebe berücksichtigt ?

Jeder Hersteller von Waren und Dienstleistungen, also auch die Zulieferer, können das Arbeitsguthaben ihrer Waren oder Dienstleistungen an die weiterverarbeitenden Betriebe oder direkt an die Konsumenten weitergeben.

Wenn der Hersteller beim Einkauf darauf achtet, von den Zulieferbetrieben Arbeitsguthaben zu bekommen, kann er die Attraktivität seiner Produkte weiter steigern da er jetzt nicht nur das eigene Arbeitsguthaben, sondern auch das Arbeitsguthaben der Zulieferbetriebe, weitergeben kann.

Da die Arbeitsorte der Zulieferbetriebe nicht identisch mit dem Arbeitsort des Herstellers sein müssen, hat der Hersteller jetzt den Vorteil den gleichen Artikel mit verschiedenen Arbeitsorten herauszugeben. So ist es möglich in verscheidenden Regionen besonders attraktiv zu sein.


Wie kann Geld gespart/angelegt werden ?

Wenn beim Sparen das Geld von der Bank in der Realwirtschaft angelegt wird (z.B. über einen Firmenkredit), kann Ihnen die Bank das so entstandene Arbeitsguthaben anteilig weitergeben und so Ihr Arbeitsguthaben-Konto auffüllen.


Wie funktioniert das Gleichgewicht zwischen Import und Export und strukturschwachen Gebieten ?

Um den Import und Export im Gleichgewicht zu halten werden auf dem Arbeitsguthaben-Konto des Arbeitnehmers die Arbeitsguthaben automatisch örtlich aufgeteilt in

1. Eigenen Nahbereich (z.B. Landkreis, Region)

2. Eigenes Land (z.B. Deutschland, Österreich, Schweiz, ..)

3. Eigene Wirtschaftsgemeinschaft (z.B. Europa)

4. Rest der Welt (z.B. China, Russland, Amerika, Afrika,...)

Die Nahbereichszone dient zur Regelung des Gleichgewichtes von strukturschwachen Gebieten. Alle Arbeitsguthaben, die nicht aus dem Nahbereich stammen, können monatlich maximal entsprechend der Exportquote der jeweiligen Regionen bei der Zahlung an den Arbeitgeber geltend gemacht werden. Das Guthaben aus dem Nahbereich ist aber immer automatisch gültig.

Das bedeutet: Derjenige der überdurchschnittlich viele importierte Waren/Dienstleistungen konsumiert, kann das daraus resultierende Arbeitsguthaben nur zu einem Teil nutzen. Für Staaten ohne Exportdefizit wie z.B. Deutschland gilt : Da ausreichend Waren exportiert werden, kann weiterhin so wie gewohnt importierte Waren konsumiert werden. D.h beim Einkauf muss nicht auf die Herkunft der Waren geachtet werden.

Die Probleme in Europa wären mit den Arbeitsguthaben-System gelöst. Länder mit Exportdefiziten/Leistungsdefiziten wie z.B. Portugal, Spanien, ... könnten aufgrund des Arbeitsguthaben-Systems nicht mehr Importieren als sie selbst Exportieren. Dadurch wäre das Abfließen der Gelder aus den Ländern gestoppt und somit die weitere Verschuldung. Wollten global aufgestellte Konzerne denn Verkauf ihrer Produkte in den exportschwachen Ländern ankurbeln, so wären sie gezwungen auch die entsprechende Zahl von Arbeitsplätzen in den Ländern aufzubauen oder über Zulieferbetriebe zu unterstützen, um über genügend regionalen Arbeitsguthaben verfügen zu können. Somit führt das Arbeitsguthaben-System automatisch zu einer gleichmäßigen Verteilung der Arbeitsplätze in den einzelnen Ländern wie auch in Regionen. In den strukturell schwachen Gebieten würden wieder Arbeitsplätze aufgebaut werden. Die Europäischen Rettungsschirme würden nicht gebraucht, Europa hätte wieder eine Zukunft.


So einfach funktioniert das Arbeitsguthaben System in der Praxis

Da das Arbeitsguthaben-System ähnlich wie die bereits bekannten Bonussysteme funktioniert, ist die Handhabung in der Praxis recht einfach. Genauso wie bei den anderen Bonussystemen sollte beim Einkauf auf einen hohen Bonus bzw. hohes Arbeitsguthaben geachtet werden. Über eine Bonuskarte wird das Arbeitsguthaben an der Kasse automatisch auf das Arbeitsguthaben-Konto übertragen. Von Zeit zu Zeit sollte der Stand des Arbeitsguthabens auf dem Arbeitsguthaben-Konto überprüft werden.


Mehr Wohlstand durch das Arbeitsguthaben-System

Das Arbeitsguthaben-System kann weltweit die meisten Wirtschaftsprobleme lösen. Armut, Slums, Hunger, Verschuldung der Städte, kaputte Straßen, Staatsverschuldung, Krisen, Zukunftsangst, Sozialabbau, Lohnabbau, Inflation, Deflation, … haben ihre Ursache in der Abkoppelung von Konsum und Arbeitsplätzen. Solange der Konsum von den Arbeitsplätzen abkoppelt ist d.h. Unternehmen zwar ihre Produkte verkaufen aber keine entsprechende Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, werden wir keine dauerhafte Lösung all dieser Wirtschaftsprobleme erreichen können.

Das Arbeitsplatz-Argument führt weltweit zu einem Rennen um die größten Steuervorteile und Steuerreduktionen für Unternehmen und Wohlhabende, und um den Staatshaushalt noch finanzieren zu können, zu immer höheren Steuern und Abgaben der Mittel- und Unterschicht. Zusätzlich heizt das massive Geldwachstum und den damit verbundenen Zinsforderungen die Gesamtverschuldungen immer weiter an. Damit geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auf, die Geldmenge in der Finanzindustrie bläht sich immer weiter auf, Krisen sind somit vorprogrammiert.

Das Arbeitsguthaben System ist das einzigste System das die Schere zwischen Arm und Reich schließt und so zu Stabilität und Wohlstand führt. Selbst Freigeld mit Umlaufsicherung und Bodenreformen kann nicht das Abfließen von Sachwerten in die Finanzindustrie und damit das Wachstum der Geldmenge/Schulden verhindern.

Nur über die Koppelung des Konsums an die Arbeitsplätze ist die Teilhabe und Wohlstand für jeden weltweit möglich.


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