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Die weltweite Staatsverschuldung und die Probleme unseres WirtschaftssystemsDer momentane Zustand der Wirtschaftsnationen zeichnet sich durch eine hohe Verschuldung der Länder, als auch vieler Arbeiter und Unternehmen aus. Die Zahl der Arbeitslosen steigt mit jeder Krise immer weiter an. Gleichzeitig wächst aber die Geldmenge sehr stark an. So hat die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) in ihrer letzten Statistik allein den Wert aller ausstehenden Derivate weltweit mit ca. 684000 Milliarden Dollar angegeben. Das ist ca. das 280 fache der deutschen Staatsschulden. Auch die europäische und die amerikanische Zentralbank vergrößert die Geldmenge von Jahr zu Jahr massiv (Wachstum Geldmenge M3 in der EU langfristig ca. 8.2% pro Jahr ). Trotz der Vergrößerung der Geldmenge verringert sich das Geld in der Realwirtschaft (Die Realwirtschaft ist der Teil der Wirtschaft, der Güter und Dienstleistungen produziert und mit diesen handelt). Die Unternehmen bekommen immer öfter keinen Kredit mehr (Kreditklemme) obwohl immer mehr Geld im Umlauf ist. Firmenpleiten und Arbeitsplatzverlagerungen sind damit vorgezeichnet. Das Realeinkommen der breiten Masse sinkt immer weiter ab. So verloren die unteren 20% in der Einkommensgruppe 8-9% an Realeinkommen in 8 Jahren, die oberen 10% der Einkommensgruppe erlebten in der selben Zeit eine Realeinkommenssteigerung von 15%. Die Einkommensschere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auf. So besaßen die obersten 10% in der Einkommensgruppe im Jahr 2002 57,9% vom Gesamtvermögen und bereits 2007 schon 61,1 % vom Gesamtvermögen. Mehr Fakten gibt es auf der „Links“-Seite. Wie sieht aber der optimale Wirtschaftskreislauf aus? Wie können wir alle am effektivsten von dem Wirtschaftskreislauf profitieren?
Beim optimalen Wirtschaftskreislauf darf der Geldfluss nicht
ins stocken kommen. Der Geldfluss zwischen Unternehmen und
Konsumenten muss im Gleichgewicht sein. Beispiele für den Geldschwund in der RealwirtschaftWas passiert wenn der Import größer als der Export ist ?Viele Länder müssen, da sie selber keine Rohstoffe besitzen, Rohstoffe importieren. Neben den Geldern für Rohstoffen wie z.B. Eisen, Öl, und Gas, fließen auch Gelder für Konsumartikel wie Autos, TVs, Handys, Videos, Musik und vieles mehr in den Import. Können die Länder jedoch ihren Import nicht in vollem Umfang mit Exporten gegenfinanzieren, verliert der Wirtschaftskreislauf in der Realwirtschaft stetig Geld. Die Unternehmen und Arbeitnehmer versuchen den Geldmangel durch Schulden zu kompensieren. Zusätzlich versuchen die Länder die Wirtschaft mit immer neuem Geld anzukurbeln. Alle verschulden sich immer weiter. Um die Realwirtschaft am Laufen zu halten muss immer wieder Geld, das über Kredite finanziert wird, nachgeschoben werden. Dieses Spiel geht solange bis die Länder völlig überschuldet sind. Beste Beispiele dafür sind Griechenland mit einem Handelsdefizit von 9.98%, Portugal mit 9,861% und Spanien mit 6,028%. Was passiert wenn Geld in Finanzprodukte gesteckt wird?
Wird ein Teil des Geldes in
der Realwirtschaft nicht mehr in den Konsum gesteckt, sondern
fließt z.B. über Staatsschulden, private
Altersvorsorge, Unternehmenskredite, Dividenden etc. ab und wird
dann in Finanzprodukte investiert, die das Geld z.B in
Derivate (Termingeschäfte, Optionen, Forwards, Futures,
Swaps, ...) anlegen, so reduziert sich ebenfalls stetig die
Geldmenge in der Realwirtschaft. Es ist eine Eigenschaft von Derivaten, dass das Geld praktisch zu keiner zusätzlichen
Investition in der Realwirtschaft führt. So werden z.B. bei
Termingeschäften Rohöl zu einem bestimmten Preis gekauft
oder verkauft, das Geld fließt aber nicht in neue
Arbeitsplätze da ja nicht mehr Rohöl konsumiert wird.
Ist das Geld erst einmal in Derivaten angelegt so fließt es
aufgrund der attraktiven Gewinne kaum noch in die Realwirtschaft
zurück. Die Spekulationen an den Rohstoff-Börsen treiben
aber die Rohstoff-Preise nach oben.
Das Problem des Geldabflusses durch Finanzprodukte ist ein großes Problem weltweit. So besaßen in Deutschland 2006 die privaten Haushalte ein Vermögen von 10381 Milliarden, davon 4529 Milliarden in Geldvermögen. Allein die Anlage dieses riesigen Vermögens entzog der Realwirtschaft große Summen. Da die Geldmenge der Vermögenden immer weiter anwächst und im Kapitalmarkt angelegt wird, schwindet die Geldmenge in der Realwirtschaft immer weiter. Mehr Fakten gibt es auf der „Links“-Seite.
Der
wirtschaftliche Kreislauf zwischen Produktion und Einkommen wird
immer wieder gestört, es fließt ein Teil des Geld aus
dem Kreislauf heraus und fehlt so der Realwirtschaft.
Der Wirtschaftskreislauf wird immer weiter abgewürgt da immer weniger Geld für den Konsum zur Verfügung steht, obwohl das Gesamtvermögen immer weiter steigt. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auf. Für die dauerhafte Lösung der Arbeitslosigkeit müssen wir daher sicherstellen: 1. Dass nicht mehr importiert als exportiert wird. (Dies löst das Arbeitsguthaben System über die Berücksichtigung der Exportquoten) 2. Dass der Geldfluss nicht ins Stocken kommt. Der Geldfluss zwischen Unternehmen und Arbeitnehmer als auch zwischen dem Konsumenten und dem Unternehmen muss im Gleichgewicht sein. (Da das Geld beim Arbeitsguthaben System in der Realwirtschaft bleibt, ist der wechselseitige Geldfluss zwischen Unternehmer und Arbeitnehmer im Gleichgewicht) 3. Dass, das Angebot von Arbeitsplätzen im Gleichgewicht ist, und alle zu vernünftige Konditionen arbeiten können, die arbeiten möchten. (Da beim Arbeitsguthaben System bei jedem Einkauf über das gesammelte Arbeitsguthaben exakt die gleiche Menge Geld wieder erarbeitet werden kann, und auch das Gleichgewicht zwischen Import und Export und strukturschwachen Gebieten geregelt wird, stehen exakt so viel Arbeitsplätze in den jeweiligen Regionen zur Verfügung wie benötigt werden) Schlechte Lösungen
Alle diese schlechte Lösungen verdecken die Probleme nur, lösen sie aber nicht. Daher verschulden sich die Staaten immer weiter. Da das Arbeitsguthaben System das Geld in der Realwirtschaft kreisen lässt und somit die Geldmenge in der Realwirtschaft nicht verringert wird, muss die Zentralbank nicht mehr den Zinssatz reduzieren, um damit die Geldmenge in der Realwirtschaft zu vergrößern. Höhere Zinsen der Zentralbank verringern aber automatisch die Spekulationsgeschäfte der Banken, die momentan mit recht günstig geliehenem Geld aus der Zentralbank durchaus eine Eigenkapitalrendite von 25% Prozent (Deutsche Bank) erwirtschaften. Somit führt das Arbeitsguthaben System neben der Lösung der Arbeitslosigkeit auch zu einem stabilen Wirtschaftssystem indem die Geldmenge nur an die Wirtschaftsleistung gekoppelt werden muss. Über die eingesparten Subventionen aufgrund der Vollbeschäftigung könnte durchaus die Verschuldung der Staaten zurückgeführt werden. Da das Arbeitsguthaben System weltweit (auch ohne EDV) funktioniert (siehe Seite Einführung) und ohne neue Gesetze eingeführt werden kann, ist es die Lösung zu weltweitem Wohlstand und Frieden. Zur nächsten Seite: "Szenarien" |
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Bitte helfen Sie mit bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit :
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